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AZ - Bei Otto wo der Spargel lacht

01.02.2004 AZ - Bei Otto Koch, wo der Spargel lacht PDF  | Drucken |

Die "AZ" berichtet über das neue Restaurant "KochArt" in Zürs

 

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Durch den Raum klingt leise Musik, es duftet zart nach Rosen, überall Kerzen und kleine Lichter. Vor loderndem Kaminfeuer wird den Gästen sogleich ein Aperitif gereicht - von der hübschen Nina, gewandet in spektakulärer hellblauer Robe mit "eingebauten" Tabletts.

Der Meister steht lächelnd daneben: Der Münchner Spitzenkoch Otto Koch, der sich mit außergewöhnlichen Gourmet-Erlebnissen weltweit einen Namen gemacht hat. Jetzt mischt der polyglotte Bayer kulinarisch das österreichische Skiparadies Zürs tüchtig auf - mit dem Feinschmecker-Restaurant "KochArt". Dieses gehört (und liegt vis-à-vis) zum Fünf-Sterne-Hotel "Robinson Select Alpenrose". Mit Gastro-Berater und TV-Koch Otto Koch startet Robinson die Gourmet-Offensive.

"Es ist ein Restaurant für die Sinne, und die wollen wir berühren", sagt Otto Koch: "Ich möchte die Gäste einladen, Phantasien zu entwickeln". Das fällt im schmucken holzgetäfelten "KochArt" nicht schwer: wechselnde Düfte, Deko-Elemente von lachendem Spargel über einen Kronleuchter aus Steinpilzen...

Den Geschmackssinn betört der Meister (dessen legendärer Münchner Sternetempel "Le Gourmet" 1995 zu den 20 weltbesten Restaurants gekürt wurde) mit seinen Küchenkünsten. Zur Freude seiner Fangemeinde auch Kreationen, die längst zu Klassikern wurden: etwa die "Weißwurst von Meeresfrüchten" (22,- €), die "Falsche Prinzregententorte" mit Pilzfüllung (12,- €), in Erdnussöl "Gebratener Spargel", das Semmelknödelsoufflé, die mit Debrecziner "Gespickte Ochsenbrust", oder die "B´soffnen Jungfern" als Nachspeise. Edle Tropfen runden den sinnlichen Abend ab.

Paul Breitner und Eckart Witzigmann düsten schon kurz nach der Eröffnung von München nach Zürs, um sich von Otto Koch und seinem Team kulinarisch verwöhnen zu lassen - und auch optisch zu genießen. Pfeffer ist nirgends schärfer als im "KochArt", wo Ute an der Mühle dreht: in kurzem Schneebesen-Rock und Seiher-Bustier.

 

Annette Baronikians