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Die "AZ" berichtet über das neue Restaurant "KochArt" in Zürs

Durch den Raum klingt leise
Musik, es duftet zart nach Rosen, überall Kerzen und kleine Lichter.
Vor loderndem Kaminfeuer wird den Gästen sogleich ein Aperitif gereicht
- von der hübschen Nina, gewandet in spektakulärer hellblauer Robe mit
"eingebauten" Tabletts.
Der
Meister steht lächelnd daneben: Der Münchner Spitzenkoch Otto Koch, der
sich mit außergewöhnlichen Gourmet-Erlebnissen weltweit einen Namen
gemacht hat. Jetzt mischt der polyglotte Bayer kulinarisch das
österreichische Skiparadies Zürs tüchtig auf - mit dem
Feinschmecker-Restaurant "KochArt". Dieses gehört (und liegt vis-à-vis)
zum Fünf-Sterne-Hotel "Robinson Select Alpenrose". Mit Gastro-Berater
und TV-Koch Otto Koch startet Robinson die Gourmet-Offensive.
"Es
ist ein Restaurant für die Sinne, und die wollen wir berühren", sagt
Otto Koch: "Ich möchte die Gäste einladen, Phantasien zu entwickeln".
Das fällt im schmucken holzgetäfelten "KochArt" nicht schwer:
wechselnde Düfte, Deko-Elemente von lachendem Spargel über einen
Kronleuchter aus Steinpilzen...
Den
Geschmackssinn betört der Meister (dessen legendärer Münchner
Sternetempel "Le Gourmet" 1995 zu den 20 weltbesten Restaurants gekürt
wurde) mit seinen Küchenkünsten. Zur Freude seiner Fangemeinde auch
Kreationen, die längst zu Klassikern wurden: etwa die "Weißwurst von
Meeresfrüchten" (22,- €), die "Falsche Prinzregententorte" mit
Pilzfüllung (12,- €), in Erdnussöl "Gebratener Spargel", das
Semmelknödelsoufflé, die mit Debrecziner "Gespickte Ochsenbrust", oder
die "B´soffnen Jungfern" als Nachspeise. Edle Tropfen runden den
sinnlichen Abend ab.
Paul
Breitner und Eckart Witzigmann düsten schon kurz nach der Eröffnung von
München nach Zürs, um sich von Otto Koch und seinem Team kulinarisch
verwöhnen zu lassen - und auch optisch zu genießen. Pfeffer ist
nirgends schärfer als im "KochArt", wo Ute an der Mühle dreht: in
kurzem Schneebesen-Rock und Seiher-Bustier.
Annette Baronikians
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